Gebrechen, Facebookabstinenz und Master (13.07. – 14.10.17)

In der letzten Ausgabe dieser Rubrik habe ich euch von meinen „Ferienplanungen“ erzählt. Nun, irgendwie hat alles funktioniert, aber halt später als geplant. Das lag besonders daran, dass ich 4 Wochen quasi flachgelegen habe. Zuerst war ich krank, dann kam eine Fußzerrung dazu, Wadenschmerzen auf der anderen Seite für die Symmetrie und schlussendlich noch mal erkältet. An der Hausarbeit hätte das sowieso nicht viel geändert, weil irgendwer offensichtlich genau dasselbe Thema bearbeitete, sodass ich erst Anfang September meine Literatur zusammenhatte und sie erst vor einer Woche abgeben konnte.

Viel nerviger waren die psychischen Auswirkungen. Da geht man seit nem guten Jahr jede Woche im Schnitt zweimal schwimmen, ändert sich hin zu einem „gesünderen“ Lebensstil und dann kommt so ne Scheiße. Hinzukommt, dass das Schwimmen auch für mich zu einer Art Ruhepool im Leben geworden ist, wodurch ich noch unentspannter war. Der ganze Spaß ging dann in die Hausarbeitsphase über, die für mich sowieso immer ein seelischer Ausnahmezustand ist. Aber es ist geschafft und hoffentlich war es auch meine letzte Seminararbeit EVER.

Diejenigen, die mich schon länger kennen, wissen, dass ich die letzten 5 Jahre sehr stark auf Facebook aktiv war. Das hat sich zunächst dadurch geändert, dass die Seite im Browser quasi nicht mehr zu gebrauchen ist, wenn man noch andere Tabs offen hat usw. Dazu kommt, dass es immer mehr ein Tummelplatz für das Nazigeschmeiß geworden ist und Leuten, die mir ihre Meinung aufdrücken wollen. Besonders nervig sind aber die immer schärfer werdenden Sichtbarkeitsrestriktionen, sodass es sich fast überhaupt nicht mehr lohnt, dort Seiten zu betreiben, wenn man nicht bereit ist, zu blechen. Dieses System will ich nicht mehr unterstützen und bin daher auf Twitter umgezogen.

Da sind wir auch schon beim Thema Masterarbeit und damit indirekt auch beim Ausblick auf die nächsten Monate. Ab nächster Woche werde ich damit anfangen, die Literatur zusammen zu suchen, und an dieser Stelle kann ich auch mal was über das Thema verraten: Es wird um Horrorliteratur (vielleicht auch Filme) gehen und warum sie konsumiert wird. Das Ganze wird dann theoretisch vor dem Hintergrund der Katharsis-Theorie von Aristoteles beleuchtet und praktisch durch Umfragen (Ja, hier werden auch ganz viele von euch gefragt sein!) und Erkenntnisse aus der Psychologie untersucht werden.

Ansonsten plane ich, meinen Lebensstil noch weiter zu ändern. Mir geht das zurzeit mit dem Abnehmen nicht schnell genug bzw. ich habe das Gefühl, nach den ersten Erfolgen nicht mehr wirklich weiterzukommen. Deswegen werde ich wieder mit täglichen „Heimübungen“ anfangen und noch zusätzlich zum Schwimmen einmal in der Woche Boxsacktraining bei einem Kumpel absolvieren. Der Essensplan wird auch wieder verschärft bzw. muss wieder strenger eingehalten werden, besonders was Süßkram angeht.

So sieht es nun aus für die nächsten Monate, alles im Rahmen meiner Agenda „reich und sexy bis 30“ ( ;-D )

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