[Urlaub Diaries] Tag 5 – Abreise

Prinzipiell kann ich Abreisetage nicht wirklich leiden. Ich mag es nicht, auf etwas warten zu müssen und lenke mich dann irgendwie ab, aber so richtig habe ich auf nichts Lust. So auch an diesem Tag, wo ich nur einen Teller meines Eiweißfrühstücks aß, was vielleicht auch daran lag, dass an einem Stück schinken noch richtig schöne, dunkle Borsten hingen. Normalerweise esse ich auch gar kein Frühstück und vielleicht stellte sich mein Körper auch schon wieder auf Alltagsmodus um. Während meine Mutter noch einmal den Strand abhetzt, packte ich vorbildlich und in aller Ruhe meine Sachen, schrieb den Blogbeitrag und las meine Zwerge weiter. So verging dann ganz entspannt die Zeit bis zum Abholen vom Hotel. Am Flughafen ging dann alles schnell, da wir ziemlich früh da waren und im Gegensatz zu Deutschland hatte ich in Spanien noch nie genauere Kontrollen gehabt. Eigentlich wollten wir im Flughafen noch ordentlich Essen gehen, da wir wussten, dass wir auf dem Flug nur wieder ein Stück Brot bekommen würden. Leider befand sich der Flughafen im Umbau und viele Geschäfte waren geschlossen, also mussten wir mit Fastfood vorlieb nehmen. Der Flug und die Heimreise verliefen gut, irgendwie war die Stimmung ganz anders. Die Crew war entspannter und auch die Mitreisenden waren im Schnitt deutlich jünger als auf dem Hinflug.

So bleibt am Schluss noch die Reflektion. Wir waren das erste Mal im Winter auf Gran Canaria und das hat man doch deutlich gespürt. Es war relativ kalt und vor allem windig, die Einheimischen liefen oft relativ dick eingepackt herum, während die Touristen aus den nördlichen Ländern halbnackt durch die Gegend sprangen.

Insgesamt war es schon sehr schön und ich muss auch sagen, dass mir die fünf Tage eigentlich wirklich gereicht haben. Es war ein schöner Kick für zwischendurch, aber ich könnte mir nicht, wie meine Mutter zum Beispiel, vorstellen, dort zu leben. Das Essen finde ich hier einfach besser und ich liebe auch die Kälte und den Wechsel der Jahreszeiten. Immer nur warm würde mir wohl ziemlich bald auf den Keks gehen.

Auf die Kälte und die Finsternis!

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