[Polittristik] PEGIDA – Oder auch „Der Untergang des Abendlandes“

Es ist in aller Munde und ich habe versprochen mal wieder mehr in Richtung Polittristik zu machen und das Thema schien mir doch jetzt passend. Wie ich in der Beschreibung zu Polittristik geschrieben habe, geht es mir hier nicht darum Fakten zusammen zu tragen, sondern das Thema literarisch zu verarbeiten.

„Skandierend und empört zieht der Mob durch die Straßen wie damals 1932. Sie sagen, dass sie keine Nazis wären und outen sich damit schon als solche. Es ist egal, wie sie sich nennen oder wie man sie nennen kann, aber es bleibt dennoch festzuhalten, dass sie Ängste und Forderungen haben, die bar jeglicher Vernunft und Erfahrung sind und unter dem Deckmantel der Angst gegen Leute hetzen, ihnen ihre neue Lebensgrundlage, zweite Chance nehmen wollen, ein neues Leben anfangen zu können. Man muss sich klar machen, dass hier Menschen, die in einem der reichsten Länder der Erde wohnen und zu essen kriegen und ein Dach über dem Kopf haben, gegen Leute hetzen, deren Leben bedroht sind. Dabei werfen sie Asylsuchende und Arbeitsimmigranten aus der Südosteuropa in einen Topf, faseln von Weltverschwörungen und wollen noch die GEZ abschaffen, die es so gar nicht mehr gibt. Wenn die Geschichte nicht gezeigt hätte, wohin solches Gedankengut führt, dann könnte man euch auch einfach ignorieren, aber leider scheint es nicht so leicht zu sein. Reden kann man mit euch nicht und Fakten sind nur Propaganda und Lügenpresse, welches Mittel dann noch bleibt, kann man sich denken. Und nur mal so ganz nebenbei: Ihr seid auch auf Wirtschaftshilfe aus dem bösen Westen und der EU angewiesen und wart es noch vor 15-20 Jahren viel mehr.“

Liebe PEGIDA, ihr seid einfach nur ein Haufen von dummen Ignoranten. Und auch wenn ich kein Fan der Politik bin, sehe ich persönlich keinen Grund darin, warum euch die Politiker ernst nehmen sollten. Wie soll man auf Argumente eingehen, die keine Grundlage haben und einfach nur aus Wahnphantasien geboren werden. Nicht einmal die Empirie kann man euch zu Gute halten, denn ihr lebt in einem Bundesland mit einer der niedrigsten Ausländerquoten, mal ganz abgesehen von den 0,2% Muslimen an der Gesamteinwohnerzahl. Ihr seid nicht das Volk, ihr seid eine Minderheit und wenn ihr einmal das Volk werden solltet, dann werde ich mich auf jeden Fall von diesem Volk verabschieden.

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