Soziale Kontakte, Fokussierung auf das Hauptprojekt und FBM 14 (04.10.-11.10.14)

Ja, zu erst muss ich gestehen, dass ich meinen Plan nicht durchhalten konnte. Montag und Donnerstag wollte ich sowieso nicht schreiben, das ist laut King auch durchaus legitim, sich ein schriftstellerisches Wochenende zu erhalten. Dienstag erwartete ich eigentlich Besuch und musste dafür erstmal Putzen, Aufräumen, Einkaufen usw. ihr kennt das ja. Der Besuch sagte dann doch ab, da ich aber schon zu dem Zeitpunkt einiges getrunken hatte und generell lieber Vormittags arbeite, hatte sich das erledigt. Dafür habe ich mich mittwochs mit dem Dienstagsbesuch getroffen und musste mich danach noch mit ein paar Leuten rumärgern, sodass an Schreiben nicht mehr zu denken war. Das ist auch der Grund, warum ich die Hutgeschichte aus dem Programm genommen habe. Es handelte sich hierbei nämlich um einige der Personen aus eben jener (Ja, es gibt sie wirklich alle im richtigen Leben und sie sind natürlich genau so 😉 ) Geschichte. Ich werde so ein Projekt auch nicht mehr machen, was länger geht und Personen aus dem persönlichen Umfeld hat. Ob ich jetzt auch einen Blogroman beginne oder mich erst einmal nur auf mein Hauptprojekt konzentriere, bin ich mir noch nicht so ganz schlüssig. Ich weiß, dass es wahrscheinlich vernünftiger wäre Valerian ( den ersten Teil natürlich ) fertig zu schreiben, aber Abwechslung soll ja auch nicht verkehrt sein und ich liebe es einfach neue Dinge zu beginnen 😀

Ja und am Freitag war es dann soweit! Das erste Mal auf der Frankfurter Buchmesse! Und ich bin dazu auch noch kostenlos hin- und reingekommen, Germanistikstudium macht’s möglich. Ich muss dazu sagen, dass der Freitag noch Fachbesuchertag war. Das hat man auch gesehen. Ich hatte den Eindruck, dass für die Verlage die wissenschaftlichen Besucher, also Studenten, Schüler u.Ä. doch eher nervig waren und die Verlagsleute lieber unter sich geblieben sind. Am normalsten und offensten schienen mir dagegen die Autoren selbst zu sein. Hierbei rede ich vor allem von den großen Verlagen, die kleinen und mittleren waren doch schon recht nett, haben sich aber eher zurückgehalten. Das habe ich persönlich sehr zu spüren bekommen, als ich für die Uni Arbeitsaufträge ausführen musste und zumindest eine Dame von Suhrkamp äußerst unfreundlich klar gemacht hat, dass sie uns keine Auskünfte geben würde und auch ihre Mitarbeiter entsprechend instruiert hatte. Also Sorry, Suhrkamp, aber das ist ganz schlechter Stil. Dagegen waren die Leute vom Wallstein Verlag sehr hilfsbereit, ebenso die von Campus. Mein Highlight war auf jeden Fall der Titanic-Stand. Hier wurde das erfüllt, was ich mir von einer Messe eigentlich erwarte: Cooles Zeug wird einem zum Schleuderpreis hinterher geworfen. Ich habe 4 Poster und 2 Hefte für 10€ abgestaubt, mit dem Kommentar „Von den alten Heften kannst du dir auch noch ein paar mitnehmen“ 😀 Naja, ich muss sagen, dass ich so als einfacher Mensch nicht noch einmal auf die FBM muss. Hoffentlich komme ich dann auch mal dazu bald die in Leipzig zu besuchen, von der ich mir ehrlich gesagt mehr verspreche.

Ich habe die Judas-Reihe von Heitz zu Ende gelesen, zu der es auch bald eine Rezension auf „Unser Schreibblock“ geben wird.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles aus dem Leben abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s