Geschichte

Die Geschichte des Reiches von 1792 ( der erste Zeitpunkt, der sich von unserer Entwicklung unterscheidet) bis 1888, der Tod von Wilhelm I und Thronbesteigung von Karl August I.

Das großdeutsche Kaiserreich deutscher Nation wurde 1792 in Pillnitz gegründet. Dort einigten sich der preußische König Friedrich Wilhelm II mit Franz II, bzw Franz I von Österreich, auf eine Verfassung, die ein deutsches Reich konstituierte. Diesem Vertrag ging ein langes, innenpolitisches Ziehen mit den Reichsständen vorraus, denn die Regelung, die die Kaisernachfolge regelte, sollte sie ausschließen und die Befugnise der Fürsten in ihren eigenen Fürstentümern stark eingeschränkt werden. Dass sie doch zustimmten lag vor allem an der Angst vor der französischen Revolution, die allen europäischen Monarchien den Kampf angesagt hatte. Im Vorfeld der Verhandlungen von Pillnitz wurde nur verkündet, dass es um einen gegenseitigen Beistandspakt zwischen Preußen und Österreich gehen sollte, um die Franzosen in Sicherheit zu wiegen. Als in Pillnitz dann am Ende der Verhandlungen der deutsche Kaiser Franz II von Habsburg und die neue Verfassung ausgerufen wurde, was Deutschland zum größen Flächenstaat in Europa mit einem Schlag machte. Die französische Republik, die sich schon bereit gemacht hatte, um Europa zu befreien, verhielt sich in den kommenden Tagen sehr passiv und die europäischen Adelshäuser atmeten auf.

Was beinhaltete aber die neue Reichsverfassung? Zum einen wurde das Kaiserernennungsverfahren geändert. Der Kaiser wurde jetzt nicht mehr von den Reichsständen gewählt, sondern Preußen und Österreich wechseln sich mit der Kaiserwürde ab. Zum anderen wurde die Macht der Reichsfürsten stark beschränkt. So durften die Fürsten nicht selbst mehr stehende Heere unterhalten und in ihren Gebieten nur insoweit Gesetze erlassen, sodass sie nicht den Reichsgesetzen Widersprechen ( also wie heute in Deutschland): Also Reichsrecht bricht Fürstenrecht. Der Kaiser kann daher jederzeit Gesetze von Fürsten kassieren. Im Gegenzug jedoch konnte der Fürstenrat mit einer Dreiviertelmehrheit Gesetze des Kaisers durch Veto blockieren. Weiterhin bekam der Adel fiskalische Begünstigungen. Gleichzeitig wurden alle Menschen (zunächst alle Männer), die in den deutschen Gebieten lebten, zu gleichberechtigten Reichsbürgern erklärt, unabhängig von ihrem Glauben und Sprache.

Der französische Revolutionsrat beschloss daher mit dem neuen, deutschen Reich einen Nichtsangriffspakt abzuschließen und sich mehr auf seine Kolonien zu konzentrieren. Die nächsten zwanzig Jahre verbrachte das Reich in außenpolitischem Frieden. Es verstärkte seine Grenzen, regelte verschiedene innenpolitische Probleme, die sich vor allem mit den Minderheiten in den östlichen Gebieten ergaben. Die Balkan- und Ostgrenzen wurden verstärkt, sowie die linksrheinische Verteidigung.

1835 starb der erste gesamtdeutsche Kaiser Franz II. Wilhelm I übernahm verfassungsgemäß die deutsche Kaiserkrone. Er erbte ein relativ ruhiges, zufriedenes Reich, dessen Grenzen fest waren und Industrie blühte und die sich mit derjenigen der anderen Großmächte messen konnte.

Als Schweden Skandinavien in den 1830er unter seine Herrschaft brachte, duldete das Reich die Annektierung Dänemarks. Als Russland Finnland 1836 angriff, unterstütze Deuschland Schweden mit Freiwilligen und Kriegsmaterial, da das Reich seinen Beistandspakt mit dem russischen Reich gegen das osmanische Reich nicht gefährden wollte, aber auch nicht ein noch mächtigeres, russisches Reich haben wollte.

Im Jahr 1853 kamen die ersten Bürgeraufstände auf. Die französischen Händler hatten in den letzten fünfzig Jahren nicht nur Genussmittel, sondern auch Ideen von Freiheit und Mitbestimmungsrecht exportiert. Der industrielle Aufschwung war natürlich auch nicht an der Bevölkerung vorbeigegangen. Zunächst streikten die Bergmänner im Rhein-Ruhr-Gebiet. Es folgten die Weber, Stahlarbeiter. Die reichen Bürger schwemmten den Kaiserpalast mit Audienzanfragen und legten somit die Verwaltung lahm. 1855 kam es schließlich zu den ersten Straßenschlachten und Generalstreiks. Die Soldaten verweigetern es gegen die Demonstranten vorzugehen. Schließlich ließ sich der Kaiser 1857 auf Gespräche mit den ausgewählten Volksvertetern ein. Der Kaiser genehmigte einen Bürgerrat , der auch ein Veto und Gesetzeingebungsrecht hatte, letzteres wurde dem Fürstenrat auch zugebilligt. Somit können Kaiser, Fürsten und Bürgerrat ein Veto einlegen oder Gesetze einbringen. Zwei Parteien können zusammen das Veto des dritten übergehen. Außerdem erhielten die Bürger ein allgemeines Demonstrations-, Meinungs- und Pressefreiheitsrecht.

Noch von den Bürgerstreiks beflügelt demonstrierten zwei Jahre später die Frauen für ihr Wahlrecht, das Recht auf freie Berufswahl und Rechtsbeistand. Zu der freien Berufswahl zählte auch die Möglichkeit zum Dienst an der Waffe für Frauen. Als die adligen Männer und Bürger die Frauenrechtler einfach ignorierten, verließen viele bürgerliche Frauen ihre Männer und zogen in Protestcamps mit dem Motto „Wascht eure Socken selber!“. Auch adlige Frauen schlossen sich diesen Protestcamps an. Schließlich verabschiedeten der Kaiser und die Räte die allgemeinen Frauenrechte, womit Frauen defacto den Männern ihres Standes gleichgestellt waren. In der Folge bemühte sich auch Frankreich um ein engeres Verhältnis und es wurden weitgehende Wirtschaftsabkommen geschlossen. (1860)

1866 griff Russland das osmanische Reich an. Als Grund dafür gab das russische Kaiserreich an, dass Volksrussen und Orthodoxe auf dem Balkan verfolgt werden würden. Die Berichte waren jedoch nicht verifiziert ( sie waren tatsächlich gefälscht, was aber bis heute unbekannt ist). Das deutsche Reich verweigerte daher den Beistand zurecht, da die Agression von Russland ausging, was der Beistandspakt nicht beinhaltete. „ Keine deutschen Soldaten werden für den russischen Wahn sterben“, mit dieser Parole sorgte der deutsche Kaiser für einen diplomatischen Eklat indessen Folge Russland die diplomatischen Beziehungen bis auf weiteres mit Deutschland abbrach. Die serbischen Minderheiten in Deutschland lieferten sich daraufhin Straßenschlachten mit den Ordnungshütern, die sich über Monate erstreckten.

Deutschland stand nun recht isoliert auf der politischen Weltkarte da, wenn man von Schweden, dass sich noch in seiner Frühphase befand. Es mussten also neue Bündnispartner gefunden wurden. Da der französische und britische Einfluss in Europa und den Kolonien immer weiter wuchs, das spanische Königreich immer mehr Boden in seinen Kolonien verlor und ebenso die Briten und Franzosen fürchtete, boten sich die Spanier als Verbündete an. Zudem wuchs das japanische Kaiserreich stätig, wurde damit auch automatisch zum Konkurrenten für die Republik und das Empire in Asien. Daher schloss das deutsche Reich 1867 einen Beistandspakt mit Spanien, ein Handelsabkommen mit Japan ( insgeheim mit Sonderkonditionen, dafür sollte Japan die französischen und britischen Kolonien im Kriegsfall bedrängen).

In den siebziger Jahren forderte der Bürgerrechtler und Arbeiterführer Karl Marx eine staatliche Grundversorgung für jeden Bürger und eine Bürgerversicherung, die von den Arbeitgebern und dem Staatshaushalt zu gleich Teilen gezahlt werden sollte. Die darauf folgenden Straßenkämpfe ab 1873 waren die ersten blutigen im Kaiserreich. Im ganzen Land bewaffneten sich die Arbeiter, zerstörten Fabriken. Auch Soldaten schlossen sich den Arbeiteraufständen an, besetzten Kasernen und Waffenlager. Ende 1873 waren das Ruhrgebiet, Nord- und Südhessen, Hamburg, Nürnberg, München, Linz, Mailand, Prag und Budapest fest in Arbeiterhand. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits circa zwölftausen Menschen in Gefechten gestorben. Die französische Presse forderte ein Eingriffen ihrer Truppe und das französische Parlament gab der deutschen Reichsregierung ein Ultimatum bis zum Ende des Jahres. Erst der Umgehorsam des Generalstabes unter Fürst Otto von Bismarck Heere gegen die Aufständischen in das Feld zu führen, der in einer Rede gesagt haben soll „ Ich kenne keine Arbeiter und Adligen mehr. Sondern nur noch Deutsche. Und Deutsche töten keine Deutschen.“, bewog den Kaiser zu seiner Zustimmung zu Verhandlungen. Es wurde ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt und die Bürgerversicherung, die nun dreiteilig von dem Arbeiter selbst, dem Arbeitgeber und dem Staat getragen werden sollte. Karl Marx und allen Arbeiterführern wurde eine Generalamnestie zuteil, jedoch gingen Marx und viele andere nach Frankreich aus Angst vor privaten Racheakten.(1875)

1888 starb schließlich Wilhelm I. Nach einem halben Jahrhundert innerlicher Konsolidierung, außenpolitischem Stillstands, war die Bevölerung zwiegespalten in seinen Erwartungen gegenüber dem neuen österreichischen Kaiser Karl August I. Nationalgesinnte Leute hofften darauf, dass der junge, neue Herrscher Deutschlad zu einer internationalen Imperialmacht führen würde, andere befürchteten, dass der innere und äußere Frieden, der unter Wilhelm erreicht worden war, verloren gehen würde. Viele sahen Deutschland als Insel der Glückseligen, da alle anderen Nationen blutige Kriege führten. Jedoch sehnte sich die Jugend, angestachelt durch Jugendromane aus Frankreich, Schweden und Großbritannien, die den Krieg glorifizierten, nach ehrenhaften Kämpften in exotischen Ländern.

Karl August I wurde 1892 zun ersten Mal politisch geprüft. Nachdem ein holländisches Kriegsschiff einen deutschen Kohletransport im indischen Ozean versenkt hatte, der auf den Weg nach Japan war, standen die Zeichen auf Krieg. Jedoch starb der alte holländische König noch während Deutschland seine Truppen verlegte. Nun war es so, dass der holländische Thronfolger gleichzeitig der König des British Empire war, damit war Holland nun britisch. Durch die Konflikte in Indien und Nordamerika konnten die Briten es sich jedoch nicht leisten in Europa einen Krieg zu führen. Daher wurde der Konflikt durch britische Reparationszahlungen geleistet, die weit über den ursprünglichen Schaden natürlich hinausgingen. Karl August konnte dies auch als machtpolitischen Sieg verkaufen ( schließlich haben die Briten gekuscht) und die Kriegsgegner im Reich waren auch zufrieden.

Spoiler Spoiler

Natürlich hatte der britische Geheimdienst beim Ableben des holländischen Königs seine Hände im Spiel.

1899 erschütterten Aufstände die afrikanischen und südamerikanischen Kolonien. Schon in den letzten Jahren hatten die Unterstützer Zulu- und Inkaherrscher aus dem Untergrund heraus Anschläge mit vielen Toten ausgeführt. In Nordafrika setzte parallel dazu der panarabische, islamische Widerstand sich gegen die Besatzung zur Wehr. Auch hier zeigte Karl August wieder sein großes politisches Geschick. In einer öffentlichen Rede beschwor er den Weltfrieden und betonte das Recht der Völker auf Freiheit und dass er Völermorde und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verhindern werde. Kurz darauf ließ er Truppen an die französische,holländische und osmanische Grenze verlegen. Karl August hatte ereits im Vorfeld insgeheim Abmachungen mit dem arabischen Widerstand getroffen, die Militärabkommen und Öllieferungen beinhalteten. In den nächsten Jahren konstituierten sich die arabische Liga, das Zulu- und das Inkareich als eigenständige Nationen.

1902: Nach einem Giftgasangriff auf die arabische Grenztruppen seitens des osmanischen Reiches, greifen Russland und Deutschland die Osmanen rein und befreien den Rest des Balkans bis Griechenland, der dem russischen Reich zugesprochen wird, dafür verspricht der Zar dem deutschen Reich Beistand gegen Frankreich und Großbritannien.

Im Jahr 1910 erschüttern eine Reihe von Unfällen auf Ölbohrplattformen in der Nordsee und Westatlantik die Welt. Nach der Machtergreifung radikaler Islamisten in der arabischen Liga, erhöhten die Araber stark die Preise für ihre Erdölexporte in nichtchristliche Staaten. Untersuchungen ergaben, dass die Angriffe auf die Ölplattformen Sabotageakte waren, jedoch konnte der arabischen Liga nicht die Verantwortung dafür bewiesen werden. Karl August erklärte danach die Ölära im Reich für beendet. Im Folgejahr unterzeichneten Deutschland, Russland, Großbritannien, Schweden, Frankreich , China, Japan und Spanien das Abkommen zum Verzicht auf Erdölverbrauch und Förderung. Gleichzeitig verpflichten sich die Länder gemeinsam an regenerativen Energien zu forschen und die Erfolge aus der Forschung frei unter sich zu teilen.

1912: Auf Anregung Schwedens, Frankreichs, Großbritanniens und Deutschlands wird in der Schweiz das Völkerparlament gegründet und die Schweiz als geschütztes Gebiet von allen Staaten erklärt. Alle Nationen stimmen dem Vertrag zu.

1930: Zwischen Japan, China, Russland, Frankreich und Großbritannien entbrennen schwere Kämpfe um die nordjapanischen Insel, die Mandschurei und Indochina. Die Opferzahlen gehen in die Millionen. Deutschland und Schweden vermitteln in den Friedensprozessen.

Bedingt durch gesundheitliche Probleme dankt Karl August 1933 ab. Maximilian von Preußen übernimmt die Kaiserwürde.

1945 gibt Maximilian bekannt, dass Deutschland sein Energievolumen zu 50% aus erneuerbaren Energien bedienen kann.

1950 greift das osmanische Reich ohne Vorwarnung den Vatikanstaat an, dem der Rest Italiens gehörte. Deutsche Spezialeinsatztruppen bringen den Papst nach Deutschland in Sicherheit.
Eine Ächtung des Angriffes und der Besetzung wird durch China, Arabien und Russland verhindert , mit der Begründung, dass der Papst im Vorfeld den Islam verunglimpft habe. Deutschland und Spanien drohen dennoch mit einem Befreiungskrieg. In ganz Europa demonstrieren Katholiken und Islamgegner gegen die Besetzung und für eine Militärintervention. Papst Pius VII ruft überraschenderweise zu Frieden auf. Es sollen keine Christen für eitle Gebietsansprüche sterben. Daraufhin ebben die Unruhen ab und es beginnt eine Ära des kalten Krieges zwischen Spanien und Deutschland auf der einen, und den beiden islamischen Staaten auf der anderen Seite.

In Afrika entbrennt 1961 ein Krieg, der noch bis heute andauert. Das Zulureich beanspruchte den Südsudan, während Arabien den Niger und Nigeria haben wollte. Was mit einem einfach Tausch hätte geregelt werden können, wurde zu einem der längsten Abnutzungskriege der Geschichte. Deutschland unterstütze bis 1978 das Zulureich mit Gütern, gab es aber zugunsten eines Beistandspaktes mit Arabien gegen das osmanische Reich auf.

1970 Nach einem Giftgasangriff indischer Rebellen mit H6N2, dem sogenannten Zombievirus, ächten alle Staaten biologische Waffen. Deutschland bestreitet in dem Zusammenhang auch jemals die Entwicklung von biologischen Kampfstoffen je betrieben zu haben.

1976 dankt Maximilian ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen ab. Leopold I von Österreich übernimmt wieder die Kaiserwürde für die Habsburger.

Im Jahre 1990 beginnt der Kampf zwischen Großbritannien, Frankreich und Schweden um Island, der zehn Jahre andauern wird. Deutschland unterstützt Schweden mit Freiwilligen und Kriegsgerät, was wohl auch den Ausschlag für den Sieg Schwedens gab.

2000 stirbt Leopold und Cicero I von Preußen übernimmt den Kaiserstuhl. Cicero, der erste protestantisch getaufte Habsburger, kündigte in seiner Antrittsrede an die Italienfrage endgültig zu klären. Auch will er den Krieg in Afrika beenden.

2013: Cicero führte die letzten dreizehn Jahre Verhandlungen mit dem osmanischen Reich, die jedoch recht ereignislos waren, daher stehen die Zeichen auf Krieg. In Afrika bahnt sich jedoch eine Einigung an.

29.11.2013 Gerüchte über einen neuen Zombievirus aus Indien beherrschen die Medien.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Das großdeutsche Kaiserreich deutscher Nation veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s